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Peru
Beste Reisezeit
Von Juni bis Oktober.
Landesdaten
Die Republik Peru liegt im nordwestlichen Teil Südamerikas, südlich des Äquators. Sie grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifischen Ozean.
Einwohner
Bevölkerung: ca. 28 Millionen.
Städte: Lima (Hauptstadt, 203 m ü. M.) ca. 8,4 Millionen, Arequipa (2.353 m) ca. 749.300, Trujillo (61 m) ca. 682.800,
Chiclayo (59 m) ca. 524.400, Callao (0 m) ca. 512.000, Iquitos (106 m) ca. 371.000, Piura ca. 308.000,
Huancayo (3.271 m) ca. 305.000, Chimbote (6 m) ca. 300.000, Cusco (3.430 m) ca. 280.000.
Sprache
Amtssprachen sind Spanisch und Quechua, außerdem wird vor allem in der Umgebung des Titicacasees noch Aymará gesprochen. Englisch wird in den größeren Hotels und auch von Geschäftsleuten gesprochen, Deutsch dagegen nur selten.
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden.
Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.
Stromspannung
220 Volt Wechselstrom, 60 Hertz; in Arequipa 220 Volt, 50 Hertz und Iquitos 110 Volt, 50 Hertz;
In Peru sind amerikanische Stecker üblich. Es empfiehlt sich daher, einen Adapter mitzunehmen.
Telefon/PostPost
Auslieferung der Briefe und Karten bei der Post. Es gibt keine öffentlichen Briefkästen, jedoch eine Postzustellung. Luftpost nach Europa ist ein bis zwei Wochen unterwegs.
Telefon
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Peru ist 0051, von Peru nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Internationale Ferngespräche sind von allen Telefonzellen aus mit Telefonkarte möglich. Telefonkarten verkaufen die Fernsprechgesellschaften TELEFONICA und ENTEL in ihren Büros (preiswerter als vom Hotel aus). Bei Ortsgesprächen können auch Münzen verwendet werden
NOTRUFNUMMERN: Polizei 105, Unfallrettung 117 (SAMU - Sistema de Atención Médica Urgente) und Feuerwehr 116 oder 222 02 22 (in Lima);
Informationen und Hilfeleistung für Touristen bietet der 24-Stunden-Service "iperú" (von "Comisión de Promoción del Perú para la Exportación y el Turismo") unter Telefon (01) 574 80 00, E-Mail: iperu@promperu.gob.pe.
In Problemfällen steht die "Touristen- und Umweltpolizei" (Policía de Turismo y Ecología) zur Verfügung (Hilfestellung wird bei vermeintlichen Übervorteilungen durch Hotels oder Fluglinien geboten): Policía de Turismo y Ecología, Jr. Moore 268, Magdalena, Lima 17, Tel. (0051 1) 460 09 21, Fax (0051 1) 460 08 44.
Mobilfunk
Netztechnik: GSM 850/1900 und iDEN.
Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Peru von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
GSM 1900-fähig sind Triband- und Quadband-Handys. GSM 850-fähig sind Quadband-Handys. Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.
Die Erreichbarkeit des Mobilfunknetzes beschränkt sich auf die Umgebung der größeren Städte.
InternetLänderkürzel: .pe
Internetcafés sind weitverbreitet, vereinzelt gibt es in ländlichen Gegenden auch öffentliche Internetkabinen.
Feiertage
1. Januar (Neujahr), Gründonnerstag, Karfreitag, 1. Mai (Tag der Arbeit), 29. Juni (St. Peter und St. Paul), 28./29. Juli (Feierlichkeiten anlässlich Unabhängigkeitstag), 30. August (St. Rosa de Lima), 8. Oktober (Schlacht bei Angamos), 1. November (Allerheiligen), Mariä Empfängnis, 25. Dezember (Weihnachten).
Darüber hinaus gibt es noch Feiertage, die regional begangen werden.
Die Hauptferienzeit geht von Januar bis März. Aber auch im Juli muss mit urlaubsbedingter Abwesenheit gerechnet werden.
Öffnungszeiten
Geschäfte: Mo bis Sa 10-13 und 16-20 Uhr, viele Geschäfte haben durchgehend geöffnet; einige wenige Läden öffnen auch sonn- und feiertags;
Post: Mo bis Sa 8-18 Uhr;
Banken: im Normalfall Mo bis Fr 9-17 Uhr, oft auch samstags 9-13 Uhr;
Behörden: Öffnung für Publikumsverkehr unterschiedlich, häufig Mo bis Fr 9-14 Uhr; andere Büros in der Regel durchgehend von 9-17 Uhr.
Klimainformationen
Das Klima von Peru wird von dem kalten Humboldtstrom beeinflusst, der an der peruanischen Küste vorbeifließt und die vom Meer kommenden Winde abkühlt.
LIMA hat eine mittlere Jahrestemperatur von 18°C. Die höchsten Temperaturen werden in den Monaten Januar und Februar erreicht und liegen bei 31 °C. Am kältesten ist es üblicherweise in den Monaten von Juli bis September. In dieser Zeit kann das Thermometer auf 11 °C fallen.
DIE COSTA/Küste ist regenarm. Die durchschnittlichen Niederschlagsmengen betragen hier nur 40 mm jährlich (Lima 40-50 mm, Lobitos 10 mm, Tacna 30 mm). Von Mai bis November tritt starke Nebel- und Wolkenbildung auf, die sogenannte "Garua" (Nebelregen). In der übrigen Zeit des Jahres ist das Wetter warm und sonnig. Im Februar beträgt die durchschnittliche Temperatur an der Costa 23,5°C, im August 16,1°C.
DIE SIERRA mit ihren hochgelegenen und dicht bevölkerten Tälern hat ein teils gemäßigtes, teils kaltes Gebirgsklima. Die mittlere Jahrestemperatur liegt hier in den westlichen Anden bei 14°C (Arequipa 2.353 m), im Hochland (Cusco 3.450 m ) bei 11°C. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind erheblich.
Es kann vorkommen, dass Europäer unter der Höhenkrankheit "Soroche" genannt, leiden. Sie müssen sich dann durch langsame Akklimatisation erst an größere Höhen gewöhnen. Treten akute Beschwerden auf, sollte man sofort in tiefere Gebiete absteigen! Eine besondere klimatische Oase bildet das Becken des Titicacasees.
Häufigere Niederschläge in hohen Lagen und im Norden. Die Regenzeit, die die wärmste Zeit ist, dauert von Dezember bis April. Die Schneegrenze liegt hier bei etwa 5.000 m.
In der SELVA gibt es einige Gebiete, die schwer zugänglich und noch kaum erforscht sind. Die Durchschnittstemperatur beträgt 26°C. (Maximum 32°C, Minimum 19°C.) Die Niederschlagsmenge beträgt in der Amazonas-Ebene bis zu 3.000 mm jährlich. Die Regenzeit dauert hier von Oktober bis April. Das feuchttropische Klima wird durch den die Berge und das Tiefland überziehenden, fast undurchdringlichen Urwald bestimmt. Die größte Stadt im Dschungelgebiet ist Iquitos.