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Chile
Beste Reisezeit
Am besten bereist man Chile, insbesondere den Süden, in den Monaten von Oktober bis April. Die Hauptreisezeit für ganz Chile ist in den Monaten zwischen Mitte Dezember und Ende Februar. Für den nördlicheren Landesteil ist das ganze Jahr über Reisezeit.
Die Osterinsel kann ebenfalls ganzjährig besucht werden.
Landesdaten
Die Republik Chile grenzt im Norden an Peru, im Osten an Bolivien und Argentinien, im Süden und Westen an den Stillen Ozean. Chile liegt zwischen dem 17. und 56. Grad südlicher Breite und dem 67. und 76. Grad westlicher Länge. Die Küstenlinie ist rund 4.200 km lang, das Land ist durchschnittlich 177 km breit.
Die östlichen Kordilleren/Anden erreichen Höhen bis zu über 6.000 m, die Küstenkordilleren bis zu 2.000 m, das zwischen ihnen liegende Längstal von Santiago bis Puerto Montt hat die günstigsten Lebensbedingungen.
Zu Chile gehören auch die Osterinsel, die sich fast 3.800 km westlich der chilenischen Küste im Pazifischen Ozean befindet, sowie die ebenfalls im Stillen Ozean liegenden Juan-Fernández-Inseln, Islas Desaventuradas und Sala y Goméz.
Einwohner
Bevölkerung: ca. 16,3 Millionen
Städte: Santiago de Chile (Hauptstadt) ca. 6,4 Millionen, Puente Alto ca. 494.300, Maipú ca. 463.500, La Florida ca. 365.400, Viña del Mar ca. 331.200, Valparaíso ca. 296.000, Antofagasta ca. 270.300.
Sprache
Die Landessprache ist Spanisch. Im Geschäftsverkehr wird auch Englisch gesprochen, jedoch sind Grundkenntnisse der spanischen Sprache im Allgemeinen eine große Hilfe. Die Bewohner der Osterinsel sprechen neben Spanisch auch Rapa Nui.
Zeitverschiebung
Im Zeitraum vom zweiten Samstag im Oktober bis Ende März: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -4 Stunden;
im Zeitraum vom zweiten Samstag im April bis Ende September: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (bedingt u.a. durch die europäische Sommerzeit);
in dem dazwischenliegenden Zeitraum: MEZ -5 Stunden.
Die Osterinsel hat zum chilenischen Festland einen Zeitabstand von -2 Stunden.
Feiertage
1. Januar (Neujahr), Karfreitag, 1. Mai (Tag der Arbeit), 21. Mai (Tag der Marine), 29. Juni (Peter und Paul), 16. Juli (Nuestra Senora del Carmen), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 18. September (Nationalfeiertag), 19. September (Tag der Streitkräfte), 12. Oktober (Ibero-Amerika-Tag), 1. November (Allerheiligen), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten).
Feiertage werden gelegentlich auf den vorhergehenden Montag vorverlegt.
Die Hauptferienzeit geht von etwa Weihnachten bis Anfang März.
Öffnungszeiten
Banken: Mo bis Fr 9-14 Uhr;
Geschäfte und Kaufhäuser: Mo bis Sa, oft auch So, 10-20 Uhr, Supermärkte und Shoppingcenter oft bis 22/23 Uhr;
Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr.
Klimainformationen
Die Jahreszeiten in Chile sind den europäischen entgegengesetzt. Bedingt durch die Längenausdehnung Chiles findet man die unterschiedlichsten Klimazonen.
Der Süden Chiles ist geprägt von eher feuchtem Klima. Das ganze Jahr über regnet es dort ergiebig. Die höchste Niederschlagsmenge, etwa 5.800 mm pro Jahr, wird dabei üblicherweise in der Gegend an der Magellanstraße gemessen. Ebenso kommt es im Süden sehr häufig zu heftigen Stürmen. Am intensivsten sind diese in der Gegend um Kap Horn.
Bedingt durch den Humboldtstrom ist es in den Küstengebieten kühler als es nach der Breitenlage zu erwarten wäre. Die Temperaturen steigen im Sommer nur etwa auf 11°C, und im Winter sind Temperaturen um die 4°C üblich. An einigen Küstenabschnitten führt der kalte Humboldtstrom zu starkem Nebel.
Im Zentralgebiet herrscht ein Klima, das mit dem des Mittelmeerraums verglichen werden kann. Es herrschen während des ganzen Jahres milde Temperaturen, die zwischen 11°C im Winter (Juli) und 28°C im Sommer (Januar) schwanken. Regen fällt meist in den Wintermonaten von Mai bis August.
Die Tatsache, dass der Wind im Norden Chiles fast ausschließlich aus dem Innern des südamerikanischen Kontinents kommt, bedingt das sehr trockene Klima. Die Atacamawüste, die als eine der trockensten Gebiete der Welt gilt, ist für diese Gegend bestimmend. Auch die Temperaturen sind im Norden deutlich höher als im übrigen Chile. Die wärmsten Monate sind üblicherweise der Januar und der Februar, jedoch sind sie nicht unerträglich heiß.
Auf der Osterinsel herrscht subtropisches Klima. Durch die ungeschützte Lage der Insel ist es fast immer windig. Mit Regenfällen, die teilweise sehr heftig sein können, sollte man das ganze Jahr über rechnen. Es gibt keine ausgeprägten Jahreszeiten.
Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen betragen ca. 20°C. Das Thermometer steigt maximal auf Temperaturen um die 30°C. Die niedrigsten Temperaturen liegen bei etwa 12°C.
Der Februar ist üblicherweise der wärmste Monat mit Durchschnittstemperaturen von 23,3°C. Die niedrigsten Temperaturen werden im Juli gemessen (durchschnittlich 17,9°C).
Von Januar bis April beträgt die Luftfeuchtigkeit ca. 80 Prozent, in den anderen Monaten ist sie niedriger.